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Tag 18 - Ein Tag in den Bergen

  • anetteirsfeld
  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit


Heute Morgen um neun Uhr wurde ich wieder von Sri und ihrem Freund & Fahrer abgeholt BALI HEALING. Diesmal ging es in eine ganz andere Richtung – hoch in die Berge.

Allein die Fahrt war schon ein Erlebnis. Die Straßen wurden schmaler, kurviger, und je höher wir kamen, desto grüner wurde alles. Diese Insel ist so unglaublich üppig – überall Dschungel, Pflanzen, Reisfelder, Hügel. Und gleichzeitig diese Hitze, die einem die Energie raubt.

🛕 Brahmavihara-Arama – ein Ort der Stille

Unser erster Stopp war ein buddhistischer Tempel: Brahmavihara-Arama

Dieser Tempel wurde in den 1970er Jahren erbaut und ist das größte buddhistische Kloster auf Bali – was besonders ist, weil Bali eigentlich hinduistisch geprägt ist.

Was diesen Ort besonders macht:

  • viele goldene Buddha-Statuen

  • ruhige Gartenanlagen mit Wasserbecken

  • kleine Meditationsräume und Rückzugsorte

Man kann dort tatsächlich auch Meditationsräume mieten und sich für eine Zeit komplett zurückziehen.

Es war unglaublich still dort. So eine ganz andere Energie als in den hinduistischen Tempeln – weniger Ritual, mehr Ruhe.

💧 Red Coral Waterfall – wild und ursprünglich

Danach sind wir weitergefahren zu einem Wasserfall, der etwas versteckt liegt: Red Coral Waterfall

Der Weg dorthin war ehrlich gesagt nicht ganz ohne:

  • rutschig

  • steil

  • teilweise ziemlich glitschig - unbedingt feste Schuhe anziehen

Man muss wirklich aufpassen, wo man hintritt.

Aber unten angekommen – wunderschön. Ganz viel Grün, das Wasser, das runterstürzt, dieses satte Dschungelgefühl.

So ein Ort, der nicht geschniegelt ist, sondern einfach roh und echt.

🍽️ Mittagessen mit Aussicht – zumindest theoretisch

Nach dieser kleinen „Abenteuer-Tour“ sind wir in ein Restaurant gefahren, das Sri sehr empfohlen hatte. Ngiring Ngewedang Munduk Bali The Northview Bali - Ngiring Ngewedang Restaurant & Coffee Corner in Munduk, Bali

Eigentlich mit fantastischem Blick über die Berge.

Nur leider:→ komplette Nebelwand.

Man hat wirklich gar nichts gesehen.

Das war ein bisschen schade – aber gleichzeitig auch irgendwie typisch. Bali zeigt sich nicht immer so, wie man es plant.

Das Essen war aber gut.

🌧️ Tropischer Regen & Marktbesuch

Danach wollten wir zu einem lokalen Markt fahren, bekannt für:

  • Gewürze

  • kleine Handwerkskunst

  • lokale Produkte

Sri hatte mir empfohlen, Schmetterlingsblütentee (Butterfly Pea Tea) zu kaufen – eine tiefblaue Blüte, die hier oft verwendet wird.

Aber dann kam der Regen.

Und zwar richtig.

Als wir ankamen, hat es so geschüttet, dass man kaum aus dem Auto steigen konnte. Wir sind dann schnell rüber zu einem Stand, den eine Freundin von Sri betreibt.

Wir haben uns ein bisschen unterhalten, ich habe ein paar Kleinigkeiten gekauft – aber ehrlich gesagt:

Ich habe in Indien schon so viele Gewürze gekauft, dass ich eigentlich nichts mehr brauchte. Schade.

🌿 Botanischer Garten – gestrichen

Direkt neben dem Markt liegt eigentlich noch der Bali Botanic Garden

Ein riesiger botanischer Garten aus der Kolonialzeit (gegründet 1959), bekannt für:

  • Orchideen

  • tropische Pflanzen

  • große Parkanlagen auf über 1.200 m Höhe

Aber bei dem Regen war das einfach nicht mehr machbar.

🧵 Stoffsuche in Singaraja – eher enttäuschend

Auf dem Rückweg haben wir noch in Singaraja angehalten, weil ich nach Stoffen schauen wollte.

Leider: komplette Enttäuschung.

  • viel Polyester

  • wenig Qualität

  • nichts, was mich wirklich überzeugt hat

Das war schade – ich hatte mir da mehr erhofft.

🚗 Zurück – und in den Spa

Am Ende haben sie mich gegen 16 Uhr wieder am Hotel abgesetzt.

Dort habe ich mir spontan noch ein Hair-Treatment im Spa gebucht, das meine Kopfhaut und meine Haare 60 Minuten verwöhnte. Hat sehr gut getan.


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