top of page

Tag 2 - Bali entdecken

  • anetteirsfeld
  • vor 2 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag


Ein früher Start in den Tag

Tag 2 begann früh

👉 08:00 Uhr Abholung. durch Manni (Manfred)

Manni spricht einigermaßen gut Deutsch, kennt sich unglaublich gut aus und erzählt nebenbei immer wieder kleine Geschichten über Kultur, Religion und Alltag, ist super sympathisch und zuverlässig. Seinen Namen hat er übrigens von einem deutschen Touristen. Seine Frau heißt Erna :-). Er hat drei Kinder. Deutsch hat er während seiner Arbeit in einem Restaurant in Sanur gelernt. Als das Pleite ging, hat er sich mit seiner Frau selbständig gemacht. Sein Auto ist bereits 13 Jahre als und hat 400.000 Kilometer auf dem Buckel. Ich habe seine Adresse im Reiseführer von Indojunkie (122 Things to do in Bali) gefunden.

🛕 Erste Station: Tempel Taman Ayun

Unser erster Stopp führte uns zum wunderschönen👉 Taman Ayun Temple

Ein Ort, der sofort diese besondere balinesische Atmosphäre ausstrahlt:

  • weitläufige Gartenanlagen

  • Wassergräben rund um den Tempel

  • typisch gestufte Tempeldächer

Was mich besonders beeindruckt hat:👉 diese Ruhe👉 diese Harmonie

Alles wirkt so durchdacht, so im Einklang.

Man merkt sofort: Religion ist hier nicht „ein Teil“ des Lebens –👉 sie ist das Leben.

Kurz & wichtig:

  • 🗓️ Erbaut: 1634

  • 👑 Bauherr: König der Mengwi-Dynastie

  • 🌊 Bedeutung: „Garten im Wasser“ (Tempel ist von Wassergräben umgeben)

  • 🛕 Funktion: Königlicher Familientempel + spirituelles Zentrum

Besonders sind die mehrstöckigen Pagodendächer (Meru-Türme),die symbolisch die Verbindung zwischen Himmel und Erde darstellen.

👉 Dieser Tempel steht auch im Zusammenhang mit dem balinesischen Subak-System (Bewässerungssystem), das sogar UNESCO-Welterbe ist.

🛍️ Ein lokaler Markt – leiser als erwartet

Danach ging es auf einen kleinen, lokalen Markt.

Und was mich überrascht hat:

👉 Im Vergleich zu Vietnam war dieser Markt viel ruhiger👉 weniger bunt👉 weniger Vielfalt an Gemüse

Aber:

🍍viel frisches Obst🌿 authentisch🌸 ganz nah am echten Alltag

Kein Trubel, kein Chaos – eher ruhig und ursprünglich.

🌾 Reisterrassen & ein Moment zum Innehalten

Weiter ging es zu den Reisterrassen von👉 Tegallalang

Ich saß dort in einem netten touristischen Restaurant mit Blick auf diese beeindruckende Landschaft.

🌋 Blick auf den Vulkan Batur

Von dort ging es weiter nach Penelokan. Dort saß ich auf einer Terrasse mit gefühlt 1 Mio Asiaten, hatte aber einen guten Blick auf den👉 Mount Batur und den großen See daneben.

👉 Der Himmel war leider nicht klar – die Wolken hingen tief.

Manny erklärte mir: Wenn man den Vulkan richtig erleben will, muss man

👉 sehr früh morgens hoch👉 zum Sonnenaufgang

Und ja – man kann ihn auch besteigen.

Was ebenfalls auffiel:

👉 viele Touristen👉 viel Verkehr nach oben

Kurz & wichtig:

  • 🌋 Aktiver Vulkan

  • 📏 ca. 1.717 m hoch

  • 🌊 neben dem Lake Batur (größter See Balis)

  • 🔥 letzte größere Aktivität: immer wieder in den letzten Jahrzehnten

👉 In der balinesischen Religion gelten Vulkane als Sitz der Götter – also besonders heilig.

☕ Kaffee, Gewürze & ein plötzlicher Monsun

Danach ging es in einen touristischen Garten mit Kaffee- und Gewürzverkostung.

Dort habe ich:

  • verschiedene Tees probiert

  • Kaffee (inkl. dem berühmten Luwak-Kaffee 🐾)

  • Kurz erklärt:

    • stammt von einer kleinen Schleichkatze (Luwak)

    • die Bohnen werden gefressen und wieder ausgeschieden

    • dadurch entsteht ein besonders milder Kaffee

Und dann…

👉 aus dem Nichts: tropischer Starkregen

Ich wurde:

👉 komplett durchnässt👉 von oben bis unten

Obwohl ich sofort:

  • einen Schirm bekam

  • untergestellt wurde

Es war einfach unglaublich.

Selbst der Sprint zum Auto hat nichts mehr gerettet.

👉 Meine Turnschuhe?… wahrscheinlich ein Totalschaden 😄

(Lektion gelernt: Flip Flops wären besser gewesen)

💧 Ein kleiner Wasserfall

Trotzdem ging es weiter – zum👉 Ulu Petanu Waterfall

  • ca. 90 Stufen nach unten

  • kurzer, schöner Weg

  • kleiner, aber idyllischer Wasserfall

Nach dem Regen wirkte alles noch intensiver.

🛕 Tirta Empul – heiliges Wasser & Rituale

Nächster Stopp:👉 Tirta Empul Temple

Ein ganz besonderer Ort.

Hier finden rituelle Waschungen statt:

  • mehrere Wasserfontänen

  • jede mit eigener Bedeutung

  • man taucht den Kopf unter

  • und trinkt sogar das Wasser

Ich habe mich dagegen entschieden:

👉 zu kalt👉 sehr voll👉 und nach dem Regen einfach nicht mein Moment

Aber:

👉 ein unglaublich faszinierender Tempel👉 tief spirituell

kurz & wichtig:

  • 🗓️ Erbaut: um 962 n. Chr.

  • 💧 Bedeutung: „Heilige Quelle“

  • 🙏 Ort für Reinigungsrituale (Melukat)

🛍️ Ubud – lebendig & voller Leben

Am Nachmittag ging es weiter nach👉 Ubud

Ich bin durch die Hauptstraße gelaufen und war sofort begeistert:

  • ein schönes Geschäft nach dem anderen

  • tolle Restaurants

  • kreative, hochwertige Dinge

Und als es dunkel wurde:

👉 wurde es richtig voll

Viele Touristen, viel Leben –aber trotzdem eine angenehme Atmosphäre.

Ich habe ein bisschen geshoppt und einfach das Flair genossen.

🚗 Rückfahrt & ein ruhiger Abschluss

Die Rückfahrt dauerte etwa 90 Minuten.

Ein langer, intensiver Tag.

Und jetzt?

👉 Whirlpool👉 Ruhe👉 ankommen

Denn morgen beginnt ein neuer Abschnitt:

👉 meine Ausbildung bei Sunset Pilates startet


Was mir heute besonders aufgefallen ist:

👉 Bali fühlt sich anders an. Ruhiger. Ausgeglichener.

Im Vergleich zu anderen Ländern, die ich bereist habe, ist die Atmosphäre hier ganz besonders.

Zum Beispiel:

  • 🇮🇳 Indien – laut, intensiv, ständig Bewegung, viel Hupen

  • 🇻🇳 Vietnam – extrem viel Verkehr, vor allem Roller, sehr lebendig

  • 🇮🇩 Bali – und hier?

👉 Viel Verkehr, ja – aber erstaunlich ruhig.

Was fehlt:

  • kein permanentes Hupen

  • kein Stress

  • niemand, der einem hinterherläuft

  • kein Gefühl von „gedrängt werden“

Stattdessen:

  • Gelassenheit

  • Freundlichkeit

  • eine gewisse Leichtigkeit

    Tipp:

  • Bargeld in IDR wechseln: große neue Scheine mitnehmen, sonst ist der Kurs um einiges schlechter. In vielen Läden und Restaurants kann nur bar gezahlt werden.

  • Internet: ziemlich instabil, vor allem abends. Früh morgens am stabilsten

  • E Sim: gute Erfahrungen mit Saily gemacht.



Kommentare


  • Facebook
  • LinkedIn

©2020 Anette Irsfeld. Erstellt mit Wix.com

bottom of page