top of page

Kambodscha - Tag 12 Angkor: Stein, Geschichte und ein "Sundowner"

  • anetteirsfeld
  • 10. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Tempel, Gesichter aus Stein und erste Eindrücke von Kambodscha

Angkor-Tempel in warmem Licht / Steinstruktur mit Gesichtern



Nach unserer Ankunft am Vorabend sind wir erst spät und in völliger Dunkelheit in Siem Reap angekommen.


Der erste volle Tag in Kambodscha begann ruhig – und entwickelte sich schnell zu einem intensiven Eintauchen in Geschichte, Stein und Zeit.


Ankommen in Siem Reap

Zwischen Nacht und Neustart

  • Landung am Abend mit leichter Verspätung

  • Fahrt ins Hotel durch völlige Dunkelheit (Stromausfall oder unbewohntes Gebiet...)


Hotel: La Niche de Angkor

  • ruhig, angenehm

  • guter Rückzugsort

  • erster Eindruck positiv und entspannend

  • und ein endlich noch mal ein wirklich guter Kaffee

  • aber leider keine Nudelsuppe zum Frühstück


Reiseleitung mit Reibungspotential

Schwieriger Start


  • Reiseführer persönlich sehr gewöhnungsbedürftig

  • sehr spezielles Deutsch (Liebe Gäeschte)

  • ständige Wiederholungen

  • jeder Satz beginnt oder endet mit einem Sprichwort (Trick siebzehn)

  • nervös, unterwürfig, anstrengend


Bereits bei der Fahrt vom Flughafen war klar: Das wird herausfordernd

Persönlich kein Match – aber Teil der Reise


Aufbruch nach Angkor

Entspannt unterwegs


  • Start um 8:30 Uhr

  • Fahrt mit dem Tuk-Tuk

  • kurze Strecke von Siem Reap zum Angkor-Gebiet

  • angenehmer, ruhiger Beginn des Tages


Angkor: Herz einer Hochkultur

Stein, Macht und Kosmos


  • Zentrum des Khmer-Reiches vom 9. bis 15. Jahrhundert

  • in der Blütezeit über 1 Million Einwohner

  • größer als viele europäische Städte der damaligen Zeit

  • Tempel als: religiöse Orte, Ausdruck von Macht, Abbild kosmischer Ordnung


Bayon-Tempel

Die Gesichter von Angkor


  • Zentrum von Angkor Thom

  • über 200 steinerne Gesichter

  • Blick in alle Himmelsrichtungen

  • ruhig, lächelnd, allwissend wirkend

  • unklar, ob König oder Bodhisattva dargestellt ist

  • Gefühl: faszinierend, leicht unheimlich, man fühlt sich ständig beobachtet


Ta Prohm

Wenn der Dschungel sich sein Territorium zurückholt


  • einer der atmosphärischsten Tempel der Anlage

  • riesige Würgefeigen und Baumwurzeln

  • Natur überwuchert Mauern und Dächer

  • bewusst im halben Ruinenzustand belassen

  • bekannt durch Tomb Raider, aber auch ohne Filmkulisse überwältigend


Angkor Thom

Monumentale Ordnung
  • letzte große Hauptstadt des Khmer-Reiches

  • riesige Anlage

  • umgeben von Mauern und Wassergräben

  • monumentale Tore

  • Wirkung: massiv, durchdacht, erstaunlich harmonisch


Angkor Wat & der „Sundowner“ ohne Sonnenuntergang

Ein schöner Tagesabschluß


  • Angkor Wat heute nur von außen

  • am Nachmittag stand auf unserem Programm Angkor Wat bei Sonnenuntergang

  • bei Bier, Cola und ein paar Nüssen setzten wir uns auf eine Mauer gegenüber des großen Hauptteils

  • Was für unseren Guide ein „Sundowner“ war, war für mich eher ziemlich langes Sitzen und warten auf einen Sonnenuntergang, der dann gar nicht kam.

  • Denn die Sonne geht auf der gegenüberliegenden Seite unter.

  • Man konnte allerdings optional am nächsten Morgen um 5 Uhr an gleicher Stelle den Sonnenaufgang buchen. Da war ich aber nicht dabei....


Ein kurzer Blick auf Kambodscha

Geschichte mit Brüchen


  • Erste Hochkulturen: ab ca. 1000 v. Chr.

  • Blütezeit Khmer-Reich: 9.–15. Jahrhundert

  • Französische Kolonialzeit: 1863–1953

  • Rote Khmer (1975–1979):

  • ca. 2 Millionen Tote

  • seit den 1990ern: langsame Stabilisierung, wirtschaftlicher Aufschwung


Heute:

  • sehr junges Land

  • über 50 % der Bevölkerung unter 25 Jahre


Siem Reap am Abend

Zwischen Markt und Moderne

  • Stadt stark vom Tourismus geprägt

  • viele Restaurants, Cafés, Hotels, Märkte

  • dpürbarer Spagat: Tradition und Moderne, Armut und neue Chancen


Abend:

Nachtmarkt


  • Ein Drink in der Pub Street mit unserem Guide, der sich wirklich sehr viel Mühe mit uns gibt.



✅ FAZIT


Angkor war intensiv, beeindruckend und überwältigend.


Stein, Geschichte und Zeit verbinden sich hier auf eine Weise, die bleibt.


Ein Ort, der nachwirkt – weit über diesen Tag hinaus.




Kommentare


  • Facebook
  • LinkedIn

©2020 Anette Irsfeld. Erstellt mit Wix.com

bottom of page