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Vietnam - Tag 3: Unterwegs & müde ankommen

  • anetteirsfeld
  • 31. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Zwischen Tradition, Gesellschaft und dem Schönheitsidealen


Viel unterwegs sein, viel beobachten – und am Ende müde ankommen an einem Ort, der sich noch fremder anfühlt als alles zuvor.

Raus aus Hanoi


Fahrt ins „Dorf“

  • Abfahrt gegen 8:30 Uhr

  • Fahrt vorbei an Reisfeldern & über den Roten Fluss

  • Ziel als „Dorf“ beschrieben, eher Genossenschaft / Kolchose

  • Tempel + Wasserpuppentheater als zentrale Orte, sehr touristisch


Wasserpuppentheater


  • Tradition unter der Wasseroberfläche

  • Aufführung nur für die kleine Reisegruppe

  • Liebevoll gestaltete, humorvolle Figuren

  • Graues, kühles Wetter – ganz anders als erwartet

  • Puppenspieler stehen während der gesamten Vorstellung im Wasser

  • Respekt für die körperliche Leistung hinter der Bühne


Konfuzius-Tempel


  • Prüfungen, Hoffnung & Inszenierung

  • Viele Schülerinnen und Schüler beten hier vor ihren Prüfungen

  • Traditionelle Kleidung, Blumen, weiß geschminkte Gesichter

  • Überall Fotosessions, fast wie eine Bühne

  • Feierliche, konzentrierte Atmosphäre


    Mittagessen bei KOTO


  • Essen mit sozialem Hintergrund

  • Restaurant KOTO: Ausbildungsprojekt für benachteiligte Jugendliche

  • Gegründet von vietnamesisch-australischem Rückkehrer

  • Heute hochwertig, professionell, touristisch

  • Essen ausgezeichnet, Service herzlich

  • Starker Kontrast zum Straßenbild


Hier wurde mir besonders bewusst, wie sehr sich Vietnam verändert hat.


Gesellschaft & Wandel


  • Ein junges Land im Umbruch - Durchschnittsalter 35 Jahre

  • Keine Straßenkinder, kein Betteln, keine Aufdringlichkeit

  • Freundlich, hilfsbereit, zurückhaltend

  • Sehr junges Stadtbild

  • Schulsystem mit französischen Wurzeln

  • Familie als zentrale soziale Einheit steht über allem


Wandel:

  • Ø Kinderzahl ca. 1,3

  • spätere Heirat

  • langsame, aber spürbare Veränderung


Ho-Chi-Minh-Mausoleum (kurz & ehrlich)

  • Nicht alles muss man gesehen haben

  • Lange Schlangen, strenge Kontrollen

  • Entscheidung, nicht anzustehen

  • Eindruck: monumentaler Bau, wenig Inhalt

  • Weiterfahrt ohne Bedauern


Zugfahrt Richtung Halong-Bucht

  • Auf Schienen durch Vietnam

  • Fahrt auf der berühmten Strecke durch enge Straßen

  • Kurzer Bahnhof, nur für wenige Waggons nutzbar

  • Zug überraschend komfortabel

  • Pünktlich, ruhig, gut organisiert

  • Nach zwei Stunden erreichte wir unseren Zielbahnhof, jetzt geht es nocheinmal zwei Stunden weiter mit dem Bus Richtung Halong Bucht


Ankommen, Ernüchterung

Nach dem quirligen traditionellen Hanoi ist das Ankommen am Hotel ernüchternd:

  • Ort wirkt künstlich, neu, grell - Disneyland auf vietnamesisch?

  • Große Hotels, viel Licht, wenig Seele

  • Abends alleine Essen gehen macht hier keinen Spaß, alles Touri, alles Plastik

  • früher Rückzug ins Hotel (D'Lecia Ha Long Hotel), großzügiges Zimmer mit Blick über das Disney-Kaff


Hier gefällt es mir gar nicht.


✅ FAZIT


Tag 3 war kein Highlight




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